Karten wurden neu gemischt.

Die erste Gemeindevertretersitzung nach der Kommunalwahl.

Neue Mehrheitsverhältnisse in der Zusammensetzung der Gemeindevertretung brachten, wie von uns erwartet, eine Reihe von nicht nachvollziehbaren Entscheidungen. Dass wichtige Beschlussfassungen für die Arbeitsfähigkeit der Kurverwaltung trotz der erfolgten Überarbeitung und der Beratung in untergeordneten Gremien noch einmal in eine Diskussionsrunde und damit in eine erhebliche Verzögerung gehen müssen, ist für uns unverständlich.

Zum Gemeindevertretervorsteher wurde Mario Kurowski (BfB) einstimmig gewählt. Der zur Wahl als Stellvertreter gestandene Ralf Reinbold erhielt nur die Stimmen von CDU, SPD und Linke und konnte sich somit nicht durchsetzen. Das wirft ein deutliches Licht auf das Wahlverhalten der Wählergruppen BfB und „aus der Mitte“. 20 Jahre Mitarbeit in der GV mit stets äußerst loyalem Verhalten und großem Sachverstand, ehrenamtliches Engagement in Feuerwehr und im Fußballsport zählen nicht! Herr Klein (AfD) wird erst beweisen müssen, inwieweit er das Gemeinwohl vor das Eigenwohl setzt und sich im Ort engagiert.

Genauso fragwürdig ist die verweigerte Zustimmung für die Bauamtsleiterin zur Wahl als stellv. Bürgermeisterin. Leistung und bisher nicht gekannte Transparenz in Entscheidungen, das Einbinden der Bürger in Meinungsfindungen und das Engagement für unseren Ort, das unsere Bauamtsleiterin in besonders fachkundiger Weise in den letzten beiden Jahren so eindrucksvoll gezeigt hat, wird nicht anerkannt.

Die Wahl in den Ausschussbesetzungen brachte für uns keine wesentlichen Veränderungen zur vergangenen Wahlperiode.

Im Hauptausschuss wird uns Heike Reetz vertreten, im Bauausschuss wird Ulf Dohrmann weiterhin von Cornelia Rodrigo unterstützt, im Betriebsausschuss wird ebenfalls Ulf Dohrmann seine Erfahrungen einbringen und Akzente setzen und hat Andreas Hennig mit rechtlichem Fachwissen an seiner Seite. Im Sozialausschuss wird weiterhin Helga Holtz mitwirken und im Finanzausschuss wird Heike Reetz aufpassen, wie mit den Gemeindemitteln umgegangen wird.

Wir leben in einer Demokratie, die Bürger haben so gewählt und wir werden weiterhin versuchen mit Sachverstand und Nachdruck Entscheidungen mitzutragen, aber auch   deutlich auf Fehlentwicklungen hinweisen.

Ihre CDU-Binz

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